Sir Stephenson Smyth Baden-Powell Lord of Gilwell
  • 22.2.1857: Der Gründer der Pfadfinder, Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, wurde in London geboren.
  • 1899/1900: Veröffentlichung des Buches "Aids to scouting".
  • 1907: Erstes Pfadfinderlager auf der Insel Brownsea an der Südküste Englands.
  • 1910: Rücktritt aus dem Armeedienst, Leitung der Pfadfinderbewegung.
  • 1916: Eröffnung der Wolfs- und Pfadfinderinnenbewegung.
  • 1919: Eröffnung der Roverbewegung.
  • 1920: Erstes internationales Jamboree in Olympia by London; Baden-Powell wird zum "Chief Scout of the World" proklamiert.
  • 1928: Entstehung der ersten katholischen Pfadfindergruppen in Deutschland.
  • 1928: Papst Pius XI erkennt das katholische Pfadfindertum an.
  • 1928: Im faschistischen Italien wird das Pfadfindertum verboten. Andere europäische Staaten folgen dem Beispiel: Spanien, Portugal, Deutschland. Führer der Verbände wandern teilweise ins Gefängnis.
  • 1929: B.P. wird geadelt: Sir Stephenson Smyth Baden-Powell Lord of Gilwell
  • 1937: Jamboree in Vogelenzang (Holland). Das Pfadfindertum befindet sich mit vier Millionen Mitgliedern auf dem Höhepunkt. B.P. nennt in seiner Rede "die Errichtung der Herrschaft Gottes in Frieden" das Ziel des Pfadfindertums.
  • 1938: Im Deutschen Reich wird die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg endgültig verboten.
  • 1941: B.P. stirbt im Alter von 83 Jahren in der Nähe von Nairobi.
  • 1945: In den osteuropäischen kommunistischen Staaten werden die Pfadfinder verboten.
  • Während des 2. Weltkrieges gab es in Europa nur noch in England, Schweden und der Schweiz freie Pfadfinderverbände. Stattdessen wurden in den anderen Staaten politisch ideologisierte Zwangsorganisationen geschaffen.
  • Nach dem 2. Weltkrieg kommt die Pfadfinderbewegung nochmal zu einem kurzen Glanz.
  • ab etwa 1955: Die großen Verbände verlassen ihre christlichen und pfadfinderischen Ideale immer mehr.
  • 1962: Durch P. und L. Geraud-Keraod erfährt die französische Sektion als katholischer Verband eine Neugründung.
  • 15.3.1963: In Paris wir die Féderation du Scoutisme Européen (FSE, Union Internationale des Guides et Scouts d'Europe, UIGSE) gegründet.
  • 1964: Es folgt der belgische Verband.
  • 1973: Der kanadische Verband wird gegründet.
  • 15.2.1976: Der deutsche Verband, die "Katholische Pfadfinderschaft Europas" wird von den Stämmen Offenbach (Günther Walter), Erlenbach (Thomas Matthaei) und Gießen (P. Andreas Hönisch) gegründet.
  • 1976: Inzwischen gibt es auch Verbände in Italien, Luxemburg und der Schweiz. In Frankreich hat die FSE jetzt 25.000 Mitglieder.
  • 1977: Die KPE wird vom Conseil Fédéral offiziell anerkannt.
  • 1978: Internationale FSE-Wallfahrt nach Lourdes. Weihe der ganzen FSE an die Muttergottes.
  • 20.3.1980: Anerkennung durch den Europarat.
  • 18.6.1984: Bestätigung/Genehmigung der Namensgebung durch die Deutsche Bischofskonferenz. Die KPE darf sich als katholischer Verband bezeichnen.
  • 11.2.1992: Anerkennung als kirchliche Jugendgemeinschaft in der Diözese Augsburg
  • 26.8.2003: Päpstliche Anerkennung der FSE/KPE durch den Laienrat
  • 2003/2004: Joseph Kardinal Ratzinger der heutige Papst Benedikt XVI. empfiehlt die Unterstützung der KPE: "Die Jugendarbeit in der KPE ist im Ganzen durchaus positiv einzuschätzen und gibt vielen jungen Menschen eine solide Grundlage für ihren Weg im Leben."
  • Heute gibt es Verbände in wenigstens 15 Ländern. Darunter: Kanada, Portugal, Spanien, Frankreich, Österreich, Italien, Polen, Ungarn, Litauen, Tschechien und Rumänien.